Mittwoch, 27. April 2016
Heute war...
...nicht gerade ein erfolgreicher Tag, war aber auch abzusehen. Seid dem ich mein sehr harten "Fopa" Vor sechs Wochen geleistet habe, der mir selber nicht aufgefallen ist und auch nie so gemeint habe, wir meine Frau es aufgefaßt hat. Hatte meine Frau mir heute die Möglichkeit gegeben mich mit ihr auszusprechen. Alle Vorhalte, die sie mir machte sind wie ich zugeben muss nach ihrem Empfinden gerechtfertigt. Aber sicher dienten mein Verhalten je dazu ihr weh oder gar kränken zu wollen, aber sicher brauchte ich ihr auch nicht meine Depressionen für diese doch reichliche Anzahl an Demütigungen und Verletzungen vorzulegen.
Einen kleinen, na Erfolg kann man nicht sagen, Aufschub habe ich bekommen um zu beweisen, das es sich um uns lohnt. Ich hoffe ich vermassel es nicht.
Die anderen Eindrücke des Tage sind ehr nebensächlich, ausser das noch zu erwähnen wäre, das die Therapeutin mir nahe gelegt hat. Kleine Aufgaben egal ob für Familie oder nur für mich in ein Tagesplan schreiben sollt und den konsequent abarbeiten versuche. Und das ist das was ich dringende umsetzen muss um irgendwie Fortschritte zu machen.

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Vorab...
Ich habe schon einiges erlebt, aber ich war überrascht was der Körper bzw. die Psyche kann bzw nicht kann.
Ich hatte gerade mit meinen Kollegen, der zu den Zeitpunkt im Urlaub war, telefonisch über unseren Chef unterhalten im negativen Sinne. War eigentlich im Begriff die üblichen Daten morgens in den PC zu hämmen. War schon auf 180, da der liebe Herr Chef es mal wieder nicht für nötig gehalten hat die Date vom vorherigen Nachmittag eingepflegen. Als bei mir aufeinmal der Saft weg war. Irres Gefühl wenn die Muskeln es nicht mehr tun, was doch eigentlich Routine ist. Ich glaube selbst der Gehirnskasten wer kurz weg. Auf jeden Fall verwundert, das ich keine Befehle an meinen Bewegungsapparat mehr schicken konnte. Bekam ich es nach längerer Zeit doch hin aufzustehen und los zu schlüren. Einmal quer durch die Arbeitsstätte ohne jemande zu beachten, hatte genug damit zu tun mich mit meinen Schlürschritten unbeschadet durch die Gänge zu bekommen. Mein Hirn regestriete einige Gestalten, die im Nebel hingen. Es wollte sich auch entschuldigen für mein Verhalten, aber es ging nicht und die Gestalten ließen mich unbeachtet weiter schlürfen.
Ich schlürte noch einmal hin und wieder zurück. Mein Hirn arbeitete wieder etwas besser, so das es die Situation einschätzen konnte. Es leuchtete ein rotes Licht vor mein inneren Auge, auf dem stand "nichts arbeitsfähig". Wohl auch weil mittlerweile die Kollegen mich bemerkt habe und es sagten. Ich über gab der nächsten höheren Kraft meine Dienstkarte und schlich mich aus den heiligen Hallen. Im Auto wich das Druck auf's Herz und wurde nach und nach klarer im Kopf. Zwar nicht so das ich mich wirklich sicher am Steuer fühle, aber ich hatte kein Blutalkohol und im müde Zustand habe ich es bis jetzt auch geschafft mich zu kontaktieren. Kurz um die 40 km habe ich auch geschafft, bis zur Praxis meines Hausarztes.
Das war vor über einem halben Jahr, seit dem war ich 10 Wochen stationär in der Klinik und weitere 10 in der Tagesklinik.
Nach Abschluss 14 Tag zu Hause und jetzt wieder seit eineinhalb Wochen in der Klinik. Habe zuhause nichts umgesetzt bekommen von dem was ich mitbekommen habe. Sicher auch nicht, weil ich Schwierigkeiten habe mit meiner Frau darüber zu reden und viele andere Symptome, die eine Depression mit sich bringt.

Nun habe ich mir hiermit die Möglichkeit geschafft meinen Tag Revue passieren zu lassen und das herraus heben kann, was gut gelungen ist und die Sachen, an denen ich noch arbeiten muss. Ich hoffe das meine Wahrnehmung dadurch auch geschult wird, um positives besser aufzunehmen.

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